Masken

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Datum: 28. 2. 2017

Ich habe schon so vielen Rollen gespielt,
so viele Masken getragen,
ich bin mir selbst fremd geworden.
Anfangs fühle ich mich wohh,
furchtlost, überlegen und frei,
aber meistens fühle ich mich schlecht,
dann verstecke ich mich in der Rolle;
Die Leute sollen nicht sehen,
dass ich unsicher bin
oder feige oder traurig.

Dann sehne ich mich
nach einem Menschen,
der mich ansieht
und erkennt, wie ich wircklich bin,
dann habe ich die Hoffnung:
einmal wird einer kommen
und JA zu mir sagen,
dann bin ich frei vom Zwang der Rollen
und vom Versteckspiel,
dann bin Ich selbst,
dann werde ich glücklich sein.